Beispiel Planausschnitt

Rahmenpläne und Konzepte

Städtebauliche Rahmenpläne (Maßstab typischerweise 1:2000 oder 1:2500) füllen die Lücke zwischen dem Flächennutzungsplan (Maßstab i.d.R. 1:10000 oder 1:15000) und den Bebauungsplänen (Maßstab i.d.R. 1:500 oder 1:1000). Während die Bauleitplanung relativ starren gesetzlichen Regelungen unterliegt, können städtebauliche Rahmenpläne, die nicht
gesetzlich normiert sind, in mehrere sachbezogene Schichten aufgeteilt werden. Diese können bürgernahe und ggf. mit Alternativen oder Varianten dargestellt werden. So sind neben raumbezogene Aussagen zu den Themen Nutzung, Freiraum, Verkehr, Stadtgestalt etc. auch handlungsbezogene Aussagen (Prioritäten, Durchführung etc.) für einen überschaubaren
Stadtbereich möglich.

Städtebauliche Rahmenpläne werden gewöhnlich vom Gemeinderat als mittelfristig gültige Selbstbindungspläne beschlossen. Aus ihnen können im Bedarfsfall relativ schnell Bebauungspläne abgeleitet werden, die sich so weit mehr als üblich in große Zusammenhänge einordnen.

Städtebauliche (Entwicklungs-) Konzepte konzentrieren sich im Unterschied zu städtebaulichen Rahmenplänen oft auf ein Generalthema (z.B. Einzelhandelssteuerung, Vergnügungsstättensteuerung) und gehen dabei meistens über die Ebene eines Stadtquartiers hinaus, bis hin zur gesamten Gemarkungsfläche. Sie unterliegen, wie die Rahmenpläne, keiner gesetzlichen Normierung und werden ebenso im Normalfall vom Gemeinderat als Selbstbindungsplan beschlossen. Ein Einzelhandelskonzept für die
Gesamtstadt ist z.B. unabdingbare Voraussetzung für die rechtssichere Ableitung von Bebauungsplänen zur Einzelhandelssteuerung in Gewerbegebieten.

Wurden von der Gemeinde städtebauliche Entwicklungskonzepte oder sonstige städtebauliche Planungen beschlossen, so sind diese gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 Baugesetzbuch (BauGB) bei der Aufstellung von Bauleitplänen zu berücksichtigen.

Die Kontaktdaten der zuständigen Ansprechpartnerin bzw. des Ansprechpartners für die einzelnen Rahmenpläne und Konzepte finden Sie in dem jeweiligen Text.

Gesamtstadt

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Singen 2030

Einzelhandelskonzept der Stadt Singen 2003

GMA-Markt- und Standortuntersuchung 2001

Vergnügungsstättenkonzept

Lärmaktionsplan der Stadt Singen

Nordstadt

Strukturplan Remishofer Zelgle

Innenstadt

Innenstadtentwicklung Singen 2020

Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum Innenstadt

Südstadt

Städtebaulicher Rahmenplan "Zukunft Singen Süd"

Städtebaulicher Rahmenplan Gaisenrain-Tiefenreute

Stadteile

Dorfentwicklungskonzept Beuren an der Aach

Dorfentwicklungskonzept Bohlingen

Dorfentwicklungskonzept Friedingen 2025+

Dorfentwicklungskonzept Hausen an der Aach

Dorfentwicklungskonzept Schlatt unter Krähen

Dorfentwicklungskonzept Überlingen am Ried

Aktivierungskonzept Überlingen am Ried

Weitere Informationen

Grundsätzliches zur städtebaulichen Rahmenplanung

Weiter lesen