Das Seniorenbüro im Rathaus

Verena Zupan und Gabriele Glocker
Verena Zupan und Gabriele Glocker

Hier erhalten ältere Menschen und deren Angehörige unabhängige Beratung und Information über

  • Art und Umfang von Unterstützungsmöglichkeiten
  • Finanzierungsmöglichkeiten der Pflegeversicherung, der Sozialhilfe und weiterer Kostenträger

Das Seniorenbüro ist zudem Pflegestützpunkt des Landratsamts Konstanz – Außenstelle Singen.

Die Beratung findet sowohl telefonisch als auch in persönlichen Gesprächen im Büro oder bei einem Hausbesuch statt. Bei Bedarf werden auch Hilfen vermittelt. Die Beratung ist kostenlos und erfolgt unter Wahrung der Schweigepflicht.

 


Sie planen ein Nachbarschaftsfest? Diese Checkliste erleichtert die Organisation.

Nachbarschafts-Fest-Checkliste


Aktuelles Interreg-Projekt "Älter werden im Quartier"

Wie kann gute Nachbarschaft gelingen?

Logo Älter werden im Quartier

Die Stadt Singen ist gemeinsam mit den Städten Königsfeld und Tuningen, dem Schwarzwald-Baar-Kreis und dem Kanton Schaffhausen Teil des „Demografie-Netzwerkes“ im Rahmen des Interreg V-Programmes Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein. Jeder Partner führt bis zum Sommer 2018 ein Projekt zum Thema „Demografischer Wandel“ durch. Ein Austausch zu Ergebnissen, Vorgehensweisen und Erfahrungen findet regelmäßig statt.

In Singen geht man bei „Älter werden im Quartier“ in der Südstadt der Frage nach, wie es gelingen kann, dass Menschen in ihrer gewohnten Umgebung gut älter werden können. Vor allem das nachbarschaftliche Verhältnis spielt dabei eine zentrale Rolle. Grundfrage ist dabei: Wie schafft man es, dass ein gut nachbarschaftliches Verhältnis zwischen allen Altersgruppen im Quartier aufgebaut und gepflegt wird?

Zu Beginn der Grundlagenarbeit und Umsetzung im Frühsommer 2016 wurde eine Projektgruppe ins Leben gerufen, welche sich in regelmäßigen Abständen trifft, um nächste Schritte zu planen. Diese besteht aus Bürgermeisterin Ute Seifried, Sozialplaner Udo Maier sowie Gabriele Glocker und Verena Zupan vom städtischen Seniorenbüro. Begleitet wird das Projekt von der translake GmbH aus Konstanz.

Zum Auftakt wurden Gespräche mit Multiplikatoren in der Singener Südstadt gesucht, um auf Vorhandenem aufzubauen, Partner für das Projekt zu gewinnen und das Vorgehen abzustimmen. Folgende Institutionen wurden dabei angesprochen: Emil-Sräga-Haus, evangelische Südstadtgemeinde, freie evangelische Gemeinde, freie Evangeliums-Christen Gemeinde, Kinderhaus Masurenstraße, Michael-Herler-Heim, Muslim Gemeinde, Nachbarschaftstreff LILJE, Pfarrei St. Elisabeth und Siedlergemeinschaft e.V.

Weiterhin sind die folgenden Gruppen aktiv am Prozess beteiligt, um unter anderem das Vorgehen zu reflektieren, Vor-Ort-Wissen zu erhalten und fachliche Expertisen einzuholen:

  • Lenkungsgruppe: Vertreter der Fraktionen des Gemeinderates
     
  • Spurgruppe: Bunt gemischte Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern aus der Südstadt
     
  • Fachlicher Beirat: Fachvertreter aus der Singener Südstadt, z.B. von ambulanten Diensten, Pflegeheimen, Kirchen, Stadtseniorenrat, Schulsozialarbeit, Familienberatung, Wohnungsbaugenossenschaft

Inhaltlich erster Schritt war die Durchführung von Interviews in der Südstadt bis Januar 2017. Diese bilden die Grundlage für die Ausarbeitung der weiteren Phasen. Besonderheit war, dass Bewohner des Quartiers sich gegenseitig befragten, was ihnen an ihrem sozialen Umfeld gefällt oder was sie gerne ändern und tun würden, damit eine gute Nachbarschaft und damit auch ein älter werden im Quartier gelingt.

Auswertung des Fragebogens

Auswertung als Kurzbericht

Nähere Informationen zum Projekt und zur Möglichkeiten der Mitwirkung gibt es beim städtischen Seniorenbüro: Gabriele Glocker (07731/85-540, Gabriele.Glocker@singen.de ) und Verena Zupan (07731/85-709, Verena.Zupan@singen.de ).

Das Projekt Demografie-Netzwerk wird unterstützt durch das Interreg V-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein mit Fördermitteln der EU und Schweiz.


Nützliche Links

Homepage des Stadtseniorenrates Singen

Pflegestützpunkt LRA Konstanz

Newsletter "Älter werden im Quartier"


Weitere Informationen

VERANSTALTUNGSKALENDER speziell für Senioren

Stadtseniorenrat und Seniorenbüro
Seit 1. September 2015 arbeitet das Seniorenbüro der Stadt Singen mit neuem Konzept – angepasst an die demographische Entwicklung und die damit verbundenen Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit dem Stadtseniorenrat Singen werden Lösungen erarbeitet und Informationen angeboten.

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Urlaubs- und Verhinderungspflege
Sich eine Auszeit zu nehmen vom oft belastenden Pflegealltag, das ist für pflegende Angehörige besonders wichtig. Nur so können sie frische Kraft sammeln und sich um sich selbst kümmern. Pflegebedürftige haben für sechs Wochen pro Kalenderjahr Anspruch auf eine Ersatzkraft, wenn die Pflegeperson beispielsweise wegen eines Urlaubes oder eigener Krankheit ausfällt.

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Hilfen für Pflegebedürftige
Die meisten Menschen möchten im Alter - solange es irgendwie geht - auch bei Pflegebedürftigkeit zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Der Gesetzgeber unterstützt dieses Bedürfnis und hat im Zuge mehrerer Pflegereformen erhebliche Verbesserungen im häuslichen Pflegebereich geschaffen, um Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu entlasten.

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Betreutes Wohnen
Als betreutes Wohnen werden Wohnformen bezeichnet, in denen ältere Menschen leben, die weitgehend selbstständig für sich sorgen und keine oder nur wenig Hilfe benötigen.

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Zuschuss für Umbaumaßnahmen
Damit der Pflegebedürftige trotz seiner Einschränkungen in seiner Wohnung bleiben kann, bedarf es manchmal entsprechender Umbauten. Diese Maßnahmen werden je nach Umfang und Aufwand bis zu einer Höhe von 4.000 Euro von der Pflegeversicherung bezuschusst.

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Ab 1. Januar 2017: Änderungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige
Das Pflegestärkungsgesetz II stärkt den Grundsatz „Reha vor Pflege“. Durch Rehabilitationsleistungen kann der Eintritt von Pflegebedürftigkeit verhindert oder hinausgezögert werden.

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Aus Pflegestufen werden Pflegegrade
Ab 1. Januar 2017 wurde ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff in der Pflegeversicherung eingeführt. Ziel ist es, die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz und Menschen mit geistigen oder psychischen Einschränkungen ebenso zu berücksichtigen wie die Bedürfnisse von Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

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Wann in Kurzzeitpflege?
Nicht immer ist eine durchgehende, häusliche Pflege möglich - beispielsweise wenn die Pflegeperson selbst erkrankt oder sie das Recht eines Erholungsurlaubes in Anspruch nimmt. Hier besteht die Möglichkeit der vorübergehenden vollstationären Aufnahme des Pflegebedürftigen in ein Heim mit einer Dauer bis zu fünf Wochen im Kalenderjahr.

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Osteuropäische Pflegekräfte im häuslichen Bereich
Hierbei gibt es jedoch eine Vielzahl von Regelungen zu beachten, mit denen Betroffene und ihre Angehörigen meist überfordert sind.

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Seniorenwegweiser der Stadt Singen
Aufgrund der Vielzahl der Dienste, Einrichtungen und Initiativen für Senioren sind grundlegende Informationen notwendig, um das richtige, d.h. für die jeweilige Situation passende Angebot auswählen zu können. Der von der Stadt Singen aufgelegte Wegweiser kann dazu Hilfestellung leisten.

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